Fintech

PSD3

Von Paul Brock·Aktualisiert am 22-04-2026
Kurz gesagt

PSD3 (Payment Services Directive 3) ist der EU-Nachfolger von PSD2, ausgerollt ab 2025-2026, der Open-Banking-Regeln verschärft und auf Krypto-Dienste ausweitet.

PSD3 baut auf PSD2 (2018) und adressiert die Lücken, die sechs Jahre Praxis offenbart haben: bessere API-Standardisierung zwischen Banken, klarere Betrugshaftung, strengere SCA-Regeln und Ausweitung auf neue Akteure (Krypto, BNPL). Parallel kommt die Payment Services Regulation (PSR), die Teile der Directive zu direkt anwendbarer Verordnung hebt — weniger Spielraum für Mitgliedstaaten-Interpretation.

Beispiel

Ein Aggregator (Tink, Plaid Europe) brauchte unter PSD2 separate Lizenzen pro EU-Land. Unter PSD3 + PSR zentralisiert das: ein Passport, einheitliche API-Specs, bessere SLAs von Banken. Fintech-Time-to-Market sinkt signifikant.

Häufig gestellte Fragen

Wann gilt PSD3 voll?

Die Directive wurde 2024 angenommen; Mitgliedstaaten implementieren ab 2025-2026. Volle EU-weite Anwendung 2027 erwartet.

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