Bitcoin

Hard Fork

Von Paul Brock·Aktualisiert am 24-04-2026
Kurz gesagt

Ein Hard Fork ist eine nicht-rückwärtskompatible Protokolländerung, bei der neue Regeln alte ungültig machen, sodass alle Nodes upgraden müssen oder auf einer getrennten Chain bleiben.

Bei einem Hard Fork werden Regeln gelockert oder grundlegend geändert: Blöcke/Transaktionen, die unter neuen Regeln gültig sind, werden von alten Nodes abgelehnt. Upgraden nicht alle, entstehen zwei Chains (z. B. Bitcoin Cash spaltete sich im August 2017 per Hard Fork von Bitcoin ab). Bei Ethereum häufiger als bei Bitcoin. Bitcoin ist konservativ: prominente Fälle wie BCH lösten intensive Governance-Debatten aus.

Beispiel

August 2017: Bitcoin Cash spaltete sich durch Anhebung des Blocksize-Limits von 1 MB auf 8 MB — inkompatibel mit Bitcoin. Miner wählten Lager; BTC-Halter erhielten äquivalente Menge BCH auf der neuen Chain.

Häufig gestellte Fragen

Was passiert mit meinen Coins?

Bei Eigenverwaltung der Keys: nach dem Split Coins auf beiden Chains. Bei Exchanges: je nach Policy. Claim-Prozesse erfordern Vorsicht gegen Replay-Angriffe.

Kann Bitcoin noch einen Hard Fork erleben?

Unwahrscheinlich ohne extremen Anlass (Quantum-Bedrohung, notwendiger Bugfix). Die Community sieht Hard Forks als letztes Mittel. Umstrittene Hard Forks münden in Altcoins.

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