Child-Pays-For-Parent (CPFP)
CPFP ist eine Bitcoin-Technik, bei der eine Folge-Transaktion (Child) mit hoher Gebühr erstellt wird, die die Bestätigung einer Low-Fee-Parent-Transaktion beschleunigt, weil Miner beide bündeln.
CPFP ist die Empfänger-Variante des Fee-Bumpings. Schickt jemand eine Transaktion mit zu niedriger Gebühr und sie bleibt hängen, kann man eine Folge-Tx erstellen, die einen der unbestätigten Outputs mit deutlich höherer Gebühr ausgibt. Miner berechnen die kombinierte Fee-Rate (Parent + Child) über das Gesamtgewicht und inkludieren beide zusammen. Vorteil gegenüber RBF: funktioniert auch, wenn man nicht Sender ist, oder wenn das Original keine RBF-Markierung trug.
Beispiel
Exchange schickt 0,5 BTC mit zu niedriger Gebühr. Du empfängst und baust sofort eine Tx, die diese 0,5 BTC an dich selbst weiterleitet — mit hoher Gebühr. Parent (niedrig) + Child (hoch) werden gemeinsam gemined.
Häufig gestellte Fragen
CPFP vs. RBF für den Empfänger?
Fremde Tx kannst du nicht per RBF ersetzen. CPFP geht: den unbestätigten Output mit einer Folge-Tx bei hoher Gebühr ausgeben. CPFP ist die einzige Option, wenn du nicht Sender bist.
Funktioniert CPFP immer?
In der Theorie ja, in der Praxis am besten in Mempool-Systemen mit 'Ancestor Fee-Rate'-Mining (Bitcoin Core Default). In manchen Pool-Implementierungen weniger effektiv.
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